Musik im Fremdsprachenunterricht - Tagung vom 12.-13. März 2009 - Leibniz Universität Hannover

Musik im Fremdsprachenunterricht

Tagung an der Leibniz Universität Hannnover: 12. - 13. März 2009

 
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Musik und Emotion – Über Individualität und Universalität ästhetischer Reaktionen

Freitag, 13. März 2009 | 9:00 - 10:00 | Niedersachsensaal

Musik scheint außergewöhnlich starke Emotionen auszulösen und wird von vielen Menschen zur Beeinflussung ihrer Stimmung eingesetzt. Was aber sind Emotionen eigentlich genau und wie kann Musik sie beeinflussen? In welcher Beziehung stehen Gefühle mit körperlichen Reaktionen wie Gänsehaut, Schauer über den Rücken, Tränen, Herzklopfen? Wie sind Emotionen messbar?

Im Rahmen des interdisziplinären Forschungsprojektes „Musik und Emotionen“ am Institut für Musikphysiologie und Musikermedizin werden diese Fragen unter Einsatz verschiedener Methoden bearbeitet. Es wurde ein Verfahren entwickelt, mit dem Probanden ihre Gefühle während des Musikhörens kontinuierlich angeben können. Gleichzeitig werden körperliche Reaktionen wie die Herzrate, Atmung und Hautleitwert gemessen, die mit affektiven Reaktionen in Zusammenhang gebracht werden. Darüber hinaus geben die Probanden an, zu welchem Zeitpunkt sie einen „Chill“, d.h. eine Gänsehaut oder einen Schauer über den Rücken, erlebten. Chills werden als sehr starke, positive Reaktion erlebt.

Die kontinuierliche Aufnahme der Daten erlaubt eine genaue Auswertung, welche Elemente der Musik starke Reaktionen auslösen, und wie Gefühle, körperliche Reaktionen und Chills in Beziehung stehen.

 
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